[:de]PLM-PROJEKTE – HERAUSFORDERUNGEN UND STOLPERFALLEN (6/6)[:]

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5. Die Budgetierung

Aufgrund Ihrer Komplexität sind PLM-Veränderungs- oder Einführungsprojekte teuer. Dabei ist nicht nur die Software ein großer Kostenfaktor. Häufig noch teurer sind die Kosten für Anpassungen, Ausbildung und Methodenentwicklung. Diese Kosten sind letztendlich Lohnkosten bzw. der Gegenwert zur investierten Arbeitszeit.

Regel Nr. 12: Kosten für Software und Out-of-the-box Implementierung machen je nach Integrationstiefe oft weniger als die Hälfte der Gesamtkosten aus!
Ein oft gesehenes Phänomen ist, dass in solchen Projekten zwar die Kosten externer Mitarbeiter und Projektbeteiligter einkalkuliert werden, interne Mitarbeiter auf der Kostenseite jedoch nicht oder kaum berücksichtigt werden. Frei nach dem Motto: die sind ja sowieso da €¦
Vor und nach dem Projekt haben diese Mitarbeiter aber im Normalfall andere Aufgaben, die während des Veränderungsprojektes ganz oder teilweise ruhen müssen. U. U. müssen für diese Aufgaben während dieser Phase sogar zusätzliche Ressourcen bereitgestellt werden. Sehr schnell ist man so über die ursprünglich veranschlagten Kosten hinaus geschossen.
Berücksichtigen Sie die Arbeitszeit interner Mitarbeiter im Budget. Dies hat zusätzlich den Nebeneffekt, dass ein Mitarbeiter nicht das Gefühl hat, sich zerreißen zu müssen. Die Zeit, die er für das Projekt investiert, ist legitimiert. Es ist klar, dass er für diese Zeit von anderen Aufgaben freigestellt sein muss.

Regel Nr. 13: Auch die Kosten für interne Mitarbeiter gehören ins Budget!

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